Ornithologischer Rundbrief für das Bodenseegebiet Nr. 223 erschienen

Titelseite OR 223Die 223. Ausgabe des Ornithologischen Rundbriefs für das Bodenseegebiet behandelt eine kommentierte Übersicht der wichtigsten Vogelbeobachtungen im Herbst 2016. Neben einer ausführlichen Darstellung des Wetterverlaufs finden sich u.a. Auflistungen der anerkannten und abgelehnten Nachweise der Seltenheitskommissionen. Die 26 Seiten von OR 223 sind wie bei den früheren Ausgaben reich bebildert. Neu ist seit letzten Sommer, dass mehrere detailgenaue Verbreitungskarten verschiedener Vogelarten verwendet werden wie auch, dass der Rundbrief inzwischen zitierfähig ist.

Auf der Website der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Bodensee (OAB) findet sich überigens ein Archiv für frühere Ausgaben des Rundbriefs. Seit Februar 2017 ist es nun mit sämtlichen Ausgaben seit 1960 (!) vollständig herunterladbar.

Die aktuelle Ausgabe des Ornithologischen Rundbriefs für das Bodenseegebiet Nr. 223 finden Sie nachstehend.

OR-223-herbst-2016

«NATURA HELVETICA» — Das neue Magazin zur Schweizer Natur

NATURA HELVETICA Juni/Huli 2016
NATURA HELVETICA Juni/Huli 2016

Im vielfältigen und grossen Zeitschriftenmarkt schickt sich ein neues Magazin an, sich zu etablieren – NATURA HELVETICA. Vor zwei Jahren setzte der Biologe Stephan Girod seine Vision in die Tat um und realisierte ein «Magazin zur Schweizer Natur». Stephan Girod möchte als Herausgeber von NATURA HELVETICA die (Schweizer) Bevölkerung für die Schönheit und Vielfalt der einheimischen Natur begeistern, mit publikumsgerechten Fachbeiträgen über die Fauna und Flora wie auch über Landschaften und Ökologie. Das Magazin überzeugt durch eine leicht lesbare Aufmachung und „dezent-angenehme“ Gestaltung, insbesondere aber auch mit wunderschönen Fotos. Durch die gehaltvollen Beiträge von naturverständigen Amateuren mit Fachwissen in Spezialbereichen wie auch von Naturfotografen erhält NATURA HELVETICA eine sehr persönliche Note.

Das Magazin erscheint 6x jährlich und wird aktuell in einer Auflage von 1400 Exemplaren herausgegeben. Ein Jahresabonnement kostet CHF 54.– und kann bei folgender Adresse bezogen werden: NATURA HELVETICA, Alpenblick 14, CH-5018 Erlinsbach | E-Mail | Website

Mitglieder des Vereins „Naturfotografen Schweiz“ (Website) erhalten NATURA HELVETICA im Rahmen des Jahresbeitrages von CHF 100.– gratis.

Beitrag in der aktuellen Ausgabe über den die Gletscher auf dem Rückzug
NATURA HELVETICA Feb/Mrz 2016
NATURA HELVETICA Feb/Mrz 2016
NATURA HELVETICA Apr/Mai 2016
NATURA HELVETICA Apr/Mai 2016

Erneut ein Orpheusspötter im Kanton Schaffhausen

Orpheusspötter, 25.05.2015, Beringen SH (Foto: S. Trösch)

Nach dem Erstnachweis des Orpheusspötters im Kanton Schaffhausen am 28.06.2015 (siehe »ornitho.ch und »Beitrag in diesem Blog) entdeckte ich am am 25.05.2015 in der Kiesgrubenanlage „Hard“ in Beringen SH (Link zu »map.geo.admin) wieder ein singendes Individuum. Wie lange der Vogel schon dort anwesend ist bleibt offen, umgekehrt wird interessant sein, ob sich eine Brut nachweisen lässt. Für den Kanton Schaffhausen ist es somit der offizielle 3. Nachweis nach 2009 (Hallau SH, S. Trösch) und 2011 (Schaffhausen, A. Reich). Zwei Beobachtungen im Jahr 2013 (Schaffhausen und Bargen) wurden von der zuständigen Avifaunistischen Kommission nicht anerkannt. Mittlerweile unterliegt der Orpheusspötter in der Schweiz nicht mehr der Protokollpflicht.

Aktuelle Nachweise 2015 des Orpheusspötters (Hippolais polyglotta) in der Schweiz
Quelle: ornitho.ch

Darstellung der Orpheusspötter-Beobachtungen zwischen dem 25.04. und 28.05.2015 (Quelle: ornitho.ch)

Der in der Karte grüne Kreis markiert die Orpheusspötter-Beobachtung vom 25.05.15 bei Beringen. Nachwievor liegt das Schwergewicht der Schweizernachweise dieser Art im Westen, Wallis und im Tessin. Das Vorkommen im St. Galler Rheintal hat sich offenbar etabliert, hingegen fehlen seit einigen Jahren weitere Nachweise in der Ostschweiz und insbesondere vom Vorarlberger Rheindelta.

Orpheusspötter - Nachweise Schweiz seit 2000Diese Karte veranschaulicht die Datenlage des Orpheusspötters in der Schweiz seit 2000. Nachweise über mehrere Tage (rote Quadrate) sind im Schweizerischen Mittelland zunehmend, eine Tendenz zur Ausbreitung in die östliche Landeshälfte ist wahrscheinlich – Quelle: Schweizerische Vogelwarte Sempach.

» Information über den Orpheusspötter in der Schweiz (Schweizerische Vogelwarte Sempach)