Mauserplätze für Wasservögel am Bodensee: zum Beispiel Moos

Der Bodensee ist nicht nur ein wichtiges Überwinterungsgewässer sondern ist auch für mehrere Tausend Wasservögel Rückzugsgebiet während ihrer Mauser. An einigen der wenigen geschützten Stellen, wie z.B. an der Radolfzeller Aachmündung können Trupps mausernder Wasservögel gut beobachtet und studiert werden. Das schlichte Kleid der Enten steht jetzt im Gegensatz zum farbigen Prachtkleid. Die Bestimmung vieler Arten ist jetzt nicht selten eine Knacknuss. Erwähnt seien beispielsweise die Unterschiede zwischen schlichten Schnatter- und Stockenten. Teilnehmende an den Sommer-WVZ der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Bodensee (OAB) müssen da sattelfest sein, wenn nicht nur die Bestimmung gelingen muss, sondern auch die Feststellung des Mauserzustandes. Nicht alle Wasservogelarten mausern zur selben Zeit. Das nachstehende Merkblatt gibt darüber Auskunft.

Mausererfassung-Merkblatt

Dieser Stockenten-Erpel ist im Moment nicht mehr flugfähig | Moos, Bodensee, Baden-Württemberg | 2017-07-12
Stockenten- oder Schnatterente ? – während der Mauserzeit eine kleine Knacknuss | Moos, Bodensee, Baden-Württemberg | 2017-07-12
Viele Blässhühner sind jetzt ab Mitte Juli in Schwingenmauser | Moos, 12.07.2017
Rostgans | Derzeit halten sich über 900 mausernde Individuen bei Moos auf. Eine neue Höchstzahl.

Ornithologischer Rundbrief für das Bodenseegebiet Nr. 223 erschienen

Titelseite OR 223Die 223. Ausgabe des Ornithologischen Rundbriefs für das Bodenseegebiet behandelt eine kommentierte Übersicht der wichtigsten Vogelbeobachtungen im Herbst 2016. Neben einer ausführlichen Darstellung des Wetterverlaufs finden sich u.a. Auflistungen der anerkannten und abgelehnten Nachweise der Seltenheitskommissionen. Die 26 Seiten von OR 223 sind wie bei den früheren Ausgaben reich bebildert. Neu ist seit letzten Sommer, dass mehrere detailgenaue Verbreitungskarten verschiedener Vogelarten verwendet werden wie auch, dass der Rundbrief inzwischen zitierfähig ist.

Auf der Website der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Bodensee (OAB) findet sich überigens ein Archiv für frühere Ausgaben des Rundbriefs. Seit Februar 2017 ist es nun mit sämtlichen Ausgaben seit 1960 (!) vollständig herunterladbar.

Die aktuelle Ausgabe des Ornithologischen Rundbriefs für das Bodenseegebiet Nr. 223 finden Sie nachstehend.

OR-223-herbst-2016

«NATURA HELVETICA» — Das neue Magazin zur Schweizer Natur

NATURA HELVETICA Juni/Huli 2016
NATURA HELVETICA Juni/Huli 2016

Im vielfältigen und grossen Zeitschriftenmarkt schickt sich ein neues Magazin an, sich zu etablieren – NATURA HELVETICA. Vor zwei Jahren setzte der Biologe Stephan Girod seine Vision in die Tat um und realisierte ein «Magazin zur Schweizer Natur». Stephan Girod möchte als Herausgeber von NATURA HELVETICA die (Schweizer) Bevölkerung für die Schönheit und Vielfalt der einheimischen Natur begeistern, mit publikumsgerechten Fachbeiträgen über die Fauna und Flora wie auch über Landschaften und Ökologie. Das Magazin überzeugt durch eine leicht lesbare Aufmachung und „dezent-angenehme“ Gestaltung, insbesondere aber auch mit wunderschönen Fotos. Durch die gehaltvollen Beiträge von naturverständigen Amateuren mit Fachwissen in Spezialbereichen wie auch von Naturfotografen erhält NATURA HELVETICA eine sehr persönliche Note.

Das Magazin erscheint 6x jährlich und wird aktuell in einer Auflage von 1400 Exemplaren herausgegeben. Ein Jahresabonnement kostet CHF 54.– und kann bei folgender Adresse bezogen werden: NATURA HELVETICA, Alpenblick 14, CH-5018 Erlinsbach | E-Mail | Website

Mitglieder des Vereins „Naturfotografen Schweiz“ (Website) erhalten NATURA HELVETICA im Rahmen des Jahresbeitrages von CHF 100.– gratis.

Beitrag in der aktuellen Ausgabe über den die Gletscher auf dem Rückzug
NATURA HELVETICA Feb/Mrz 2016
NATURA HELVETICA Feb/Mrz 2016
NATURA HELVETICA Apr/Mai 2016
NATURA HELVETICA Apr/Mai 2016